Unsere Kandidatinnen und Kandidaten aus dem BV Koblenz für die Personalratswahl

BPR Platz 1: Willi Detemple
David-Roentgen-Schule Neuwied, Deutsch, Sozialkunde / Wirtschaftslehre, stellvertretender Landesvorsitzender des vlbs

 

Platz 1 Detemple Willi 04Personalratsarbeit beinhaltet im Wesentlichen die Mitwirkung der Kolleginnen und Kollegen bei der Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen in der Schule. Den ständig zunehmenden Anforderungen und Belastungen des Schulalltags, gerade im Bereich der berufsbildenden Schulen, muss seitens der Personalvertretungen vehement entgegengewirkt werden, um eine höhere Arbeitszufriedenheit zu erreichen und die Anzahl insbesondere der psychisch bedingten Erkrankungen zu reduzieren. Dabei ist mir neben der Beratung der Örtlichen Personalräte auch die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen in Überlastungs- und Konfliktsituationen des Schulalltags ein wichtiges Anliegen. In den nächsten Jahren sind zudem aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen und der stetig wachsenden Konkurrenzsituation zwischen den verschiedenen Schularten strukturelle Maßnahmen im Bereich der berufsbildenden Schulen zu befürchten. Dies kann eine Konzentration von Bildungsgängen an weniger Standorten bis hin zu Standortschließungen mit sich bringen. Dem entgegenzuwirken erfordert starke, kompetente und engagierte Personalvertretungen. Der vlbs ist seit vielen Jahren die stärkste und kämpferischste Interessenvertretung für die Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen. Wir setzen uns dabei ausschließlich für unsere Schulart, die berufsbildenden Schulen, deren Bestand und deren Fortentwicklung ein. Aufgrund des im vlbs vorhandenen Wissensfundus über das komplexe System BBS sind wir anerkannter und streitbarer Gesprächspartner des Bildungsministeriums, der ADD, der Politik wie der Kammern. Unsere Argumente werden ernst genommen, mit unseren Einschätzungen setzt man sich auseinander. Dort, wo wir gewünschte Erfolge für unsere Schulart und die darin Beschäftigten nicht erreichen können, können wir Schlimmeres oder Nachteiligeres verhindern.

 

 

BPR Platz 4: Andreas Hoffmann
BBS Julius-Wegeler-Schule Koblenz, Ernährung, Hauswirtschaft, Lebensmitteltechnologie,

Platz 4 Hoffmann Andreas 01Ich engagiere mich im Personalrat, weil ich ein Zeichen für faire Verfahren bei Einstellungen, Beförderungen und Bewerbungen auf Funktionsstellen setzen möchte. Beschäftigte Lehrkräfte haben bei Einstellung in den Schuldienst durch ihre vordienstliche Tätigkeit zumeist förderliche Zeiten sowie auch einschlägige Berufserfahrung erworben. Ich engagiere mich im Personalrat, weil ich mich für eine gerechte Eingruppierung und Einstufung beschäftigter Lehrkräfte einsetzen möchte. Zu kleine Berufsschulklassen durch demografischen Schülerrückgang, die Erhaltung kleiner Schulstandorte, Schulstrukturreformen und Sprachförderunterricht im BVJs sind nur einige Stichworte, die neben den zunehmenden außerunterrichtlichen Belastungen der Kolleginnen und Kollegen verdeutlichen, dass wir einen starken Verband brauchen, der unsere Interessen mit Kompetenz und Tatkraft vertritt. Deshalb engagiere ich mich im vlbs.

 

 

 

 

 

 

 

HPR Platz 4: Thorsten Hachmer
Berufsbildende Schule Simmern, Metalltechnik, Sozialkunde/Wirtschaftslehre

Platz 4 Hachmer Thorsten 02Wir bilden die Fachkräfte aus, die überall von Politik und Wirtschaft so vehement eingefordert werden, um unser aller Wohlstand zu sichern und weiter auszubauen. Um diesen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen, brauchen wir aber faire Arbeits- und Rahmenbedingungen auf Augenhöhe mit anderen Schularten. Ich möchte ein Zeichen dafür setzen, dass die berufsbildenden Schulen als bedeutsamer Bildungsdienstleister und Wirtschaftsfaktor für die Regionen anerkannt werden und nicht weiter als immerwährender Steinbruch zur Haushaltskonsolidierung missbraucht werden. Seriöse Haushaltspolitik - gerade in Zeiten der Schuldenbremse - muss zukunftsorientiert Schwerpunkte setzen. Das Sparen an beruflicher Bildung in all ihren Ausprägungen ist Kahlschlag auf Kosten der nachfolgenden Generationen und gefährdet den Wohlstand der Gesellschaft! Der Gesetzgeber hat der Mitbestimmung der Lehrkräfte durch das besondere Dienst- und Beschäftigungsverhältnis aus gutem Grund einen großen Stellenwert und weitgehende Rechte eingeräumt. Ich möchte gemeinsam mit Ihnen mitbestimmen, damit bei Veränderungen an „unserem System Berufsbildende Schulen“ stets die Perspektiven der Lehrkräfte und auch der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler eine Berücksichtigung bei Entscheidungen finden. Der vlbs ist die mitgliederstärkste Interessensvertretung für die Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz. In diesem Verband überzeugt die Fachliche Qualität! Der vlbs diskutiert und handelt stets parteiübergreifend und stellt bei seinen Forderungen die berechtigten Interessen der berufsbildenden Schulen „ideologiefrei“ in den Mittelpunkt der Betrachtung. Der vlbs thematisiert Probleme und bietet praxisorientierte Lösungen, die immer Hand und Fuß haben. Der vlbs ist der richtige Verband für mich, da er uns als Lehrkräften an berufsbildenden Schulen Unterstützung gibt, unseren gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen.

 

 

 

HPR Platz 5: Dorothea Ursula Killing
BBS-Boppard, Deutsch, Sozialkunde

Platz 5 Killing Uschi 02Ich möchte ein Zeichen setzen für den Erhalt der Fachschule für Altenpflege und gegen die geplante „Generalisierte Pflegeausbildung“, denn eine immer komplexer werdende Gesellschaft erfordert Spezialisierung in der Ausbildung mehr denn je.Ich engagiere mich gegen die Zwangsmitgliedschaft von Lehrkräften in der Pflegekammer. Ich kämpfe für die Befreiung von Pflegekammerbeiträgen für Lehrkräfte bzw. die Übernahme der Beiträge durch den Dienstherrn. Der vlbs ist für mich der stärkste Berufsverband mit dem größten Wirkungsgrad für die Interessen der Kolleginnen und Kollegen an den berufsbildenden Schulen. Durch die ausschließliche Vertretung dieser Lehrkräfte entstehen keine Interessenkonflikte in den Verhandlungen mit den politischen Verantwortlichen. Außerdem schätze ich die politische Unabhängigkeit des vlbs.