Elektronischer Impfpass
oder
Das Institut für Lehrergesundheit (IfL) und seine Aufgaben

Diesen Service bietet das Anfang des Jahres 2011 neu gegründete "Institut für Lehrergesundheit" (IfL) an. Es wurde im Auftrag des "Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur" (MBWWK) gegründet und ist der Universität Mainz angegliedert.
Der elektronische Impfpass oder das Angebot zur Grippeimpfung sind für einige Kolleginnen und Kollegen sicher interessant, aber sie sind nicht die Hauptaufgaben des IfL.
Vielmehr sind das die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im staatlichen Schuldienst des Landes Rheinland Pfalz. Deshalb sind sowohl Ärzte als auch Ingenieure für Sicherheitsfragen im Team dieses Instituts.
Das IfL berät das zuständige Ministerium, aber auch einzelne Schulen in Fragen der Gesundheitsgefährdung an Schulen. Zu diesem Zweck kommen die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts an die Schulen, um vor Ort die Gefahrenpunkte zu beurteilen. Diese Gefahren können z.B. im Bereich der Lärmbelastung liegen. Aber auch chemische und biologische Gefahren z. B. durch Schimmelpilze können die Gesundheit der Lehrkräfte beeinträchtigen.
Das IfL erarbeitet auf Grund der Schulbegehung Vorschläge zur Behebung der festgestellten Mängel und erörtert diese mit den zuständigen Stellen wie z.B. dem Schulträger oder, wenn nötig, auch mit der Landesunfallkasse.
Zudem bietet das Institut für Lehrergesundheit eine individuelle Beratung für Lehrkräfte an. Diese können sich mit ihren gesundheitlichen Problemen an die Ärzte des IfL wenden. Entweder kann hier den Kolleginnen oder Kollegen direkt geholfen werden oder die ärztlichen Mitarbeiter des IfL arbeiten mit anderen medizinischen Diensten (z.B. Universitätsklinik) zusammen.
Viele weitere interessante Informationen über das Institut für Lehrergesundheit finden Sie hier auf dem FLYER oder auf der Homepage des IfL unter www.unimedizin-mainz.de/ifl.

Dr. Peter Kockelmann